Office de tourisme de Guebwiller - Alsace

Geschichte und Erbe

Die Region Guebwiller, die im Jahr 2005 vom französischen Ministeriumfür Kultur und Kommunikation mit dem Siegel „Stadt und Land der Kunst und Geschichte“ („Ville et Pays d’Art et d’Histoire“) ausgewiesen wurde, bietet architektonische Schätze in Hülle und Fülle. So sind insbesondere einige der „Juwelen“ der Region, wie die Abtei Murbach, die Stiftskirche von Lautenbach, die Kirche Sankt Leodegar von Guebwiller und weitere zu nennen. Doch auch andere Orte, Bauten oder ungewöhnlichere Details sollten Sie sich ansehen, wie etwa die für die Vogesen typischen Mauern aus rotem Buntsandstein, die die Terrassen des Weinbergs von Guebwiller stützen, die Wendeltreppen, die Erker und mit Jahreszahlen versehenen Toreingänge der Häuser von Soultz im Stil der Renaissance, den jüdischen Friedhof von Jungholtz, die Milchbauernhöfe auf den Gipfeln der Vogesen, und natürlich die zahlreichen Überreste einer reichen und faszinierenden industriellen Vergangenheit. Außerdem gibt es im „Land der Kunst und Geschichte“ der Region Guebwiller auch zahlreiche ehemalige Fabriken (größtenteils Textilfabriken); einige davon weisen einen ganz besonderen Baustil auf. So sind beispielsweise die alte Spinnerei Gast im Neo-Tudor-Stil in Issenheim, die 2005 in die erweiterte Liste der denkmalgeschützten Bauten aufgenommen wurde, oder der „Louvre von Schlumberger“, eine Fabrik aus Stahlbeton aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts zu nennen. Diese Fabriken sind oftmals von den Villen der Industriellen und Arbeitersiedlungen gesäumt, die auf Initiative gewisser philanthropischer Mäzene erbaut wurden.